Tell the world I'm coming home.

08Aug2014

Seit ca. zwei Wochen bin ich jetzt wieder in der Heimat und langsam komme ich auch wieder zuhause an. I'm coming home. Langsam nehme ich hier in Deutschland wieder mein Leben war. I'm coming home. Auch, wenn es natürlich hart war, alles in Frankreich hinter mir zu lassen, bin ich froh über das, was mich hier erwarten wird. Tell the world, I'm coming home. Ich bin dankbar für dieses Jahr. Let the train wash away all the pain of yesterday. Und ich hatte so ein Glück, das Jahr mit so vielen tollen Menschen zu erleben. I know my kingdom awaits and they've forgiven my mistakes. I'm coming home. I'm coming home. Tell the world I'm coming!

Jap, so sieht's aus. Ich bin wieder da. 12 Monate sind vorbei - und ich stehe wieder hier. Viele fragen mich, wie es sich anfühlt, aber ich kann Emilie nur zustimmen, indem ich sage, es ist anders, aber schön. Manchmal weiß ich nicht, ob ich traurig oder glücklich sein soll. Natürlich fehlt mir mein ganzes Leben in Frankreich, wo ich noch einen wundervollen letzten Monat hatte und natürlich fehlt mir die Arbeit, die Kinder, die Kollegen, Pia, meine Nachbarn, die Flavigny-Nancy-Crew, das Reisen,... aber gleichzeitig sehe ich hier alle Menschen wieder, die mir das ganze Jahr gefehlt haben. Vorallem von meiner Schwester, von der ich das Jahr getrennt war und die selbst ab Oktober für ein Semester nach Lille geht. Zum Glück konnten wir beide von einem Urlaub in Gran Canaria profitieren, von wo wir gestern wiedergekommen sind! War wunderschön! Manchmal fällt es mir schwer, hier alles aufzuschreiben, aber dies ist wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, mein letzter Blogeintrag, denn bald geht mir mich ein neues Kapitel im Leben los: Das Studium.

Der ein oder andere denkt vielleicht, dass mein Jahr in Frankreich für die Katz' war, aber das stimmt nicht, es war eins der wichtigsten Jahre in meinem Leben. Nirgendswo anders hätte ich so viel über mich selber lernen können. Und somit blicke ich zurück auf eine super Zeit, auf unvergessliche und tolle Momente.

Und jetzt am Ende dieses Blog's möchte ich noch eins tun und mich für die Resonanz dieses Blogs bedanken, die dieser Blog genießen durfte! Heute verzeichne ich über 4300 Besucher und mehr als 20 Kommentare. Ich war oft überrascht von Leuten, die meine Einträge lesen, von denen ich es niemals gedacht hätte.

Und bevor ich dann wirklich das letzte Wort schreibe, will ich noch loswerden, das die ganzen Abschiede eine positive Sache mit sich gebracht haben und zwar, dass man sich sagt, was man einanderschätzt und das ist echt eine wichtige Sache, die man eigentlich öfters machen sollte.

Auf in's deutsche Abenteuer,
ich hab euch lieb,
Sandri

Formidables Wochenende

25Juni2014

Formidables Wochenende - Weshalb? Weil meine Eltern mich dieses Wochenende besucht haben und es verdammt schön war, sie mal wieder zu sehen. Über Indisch-Essen-Gehen, Shoppen, Nancy und Epinal besichtigen, Grillen, Fußballspiel schauen und die Lichtershow in Nancy anschauen war alles dabei und ich konnte natürlich mal wieder Auto fahren, was ich doch schon ziemlich gefeiert habe. Mit meinen Eltern war es wirklich wirklich schön und ich freue mich schon, wenn ich sie bald ein bisschen öfters sehen kann (+ meine Schwester), auch wenn das natürlich heißt, hier von allem Abschied zu nehmen...

Nancy Indisch Essen Epinal Epinal (2)

Epinal (3) Epinal (4) Fußball

Formidables Wochenende - Weshalb? Weil ich außerdem am Freitag morgen ein deutsches Frühstück in meiner Gruppe gemacht habe, mit allem was dazu gehört, über Körnerbrötchen mit Käse, Salami bis hin zu Rührei. Für die Franzosen war das schon ziemlich komisch, weil die morgens normalerweise ein bisschen Baguette mit Konfitüre eingetaucht in Kakao (ziemlich eckelig!) essen, aber im Allgemeinen ist es echt gut gelungen et c'était surtout la fête!

Formidables Wochenende - Weshalb? Weil ich am Sonntag mit Miri ein paar Stunden am Strand in Flavigny in der Sonne verbracht habe und wir abends noch zusammen mit Adrian und Pia einen Film angeschaut haben.

Und war euer Wochenende auch formidable? Wenn ja, weshalb?

Anniv'

18Juni2014

Wie die Zeit vergeht..., denn am Freitag hieß es Reinfeiern in meinen 19. Geburtstag! Es sind ein paar Freiwillige von verschiedenen Ecken Frankreichs und auch eine aus Belgien gekommen und wir haben zusammen einen super Abend verbracht! Um 12 habe ich dann neben einem Ständchen eine Ours-Anbetung bekommen und ganz viele wundervolle Geschenke. Danke euch allen dafür! Die Kiste, der Blumenstrauß, der Spiegel, die Kochbücher, das Buch, der Kuchen, die Süßigkeiten, und so weiter und so sofort sind der Hammer!

Gartenparty Korken knallen lassen Buffet Miri, Janine und ich

die Zwillinge Neele und Miri Mousse au chocolat

00:00 Ours-Anbetung Danke, Pia! Danke, Miri!

Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin, wartete in meinem E-Mail-Fach auch schon eine E-Mail mit dem Inhalt eines Videos auf mich, bei dem mir fast alle meine Freunde eine kleine Geburtstagsfreude geredet haben. Und hierbei geht der Dank wirklich besonders an Annalen! Danke, danke, danke! Ich hätte nie mit so einer süßen und coolen Videobotschaft gerechnet und ich bin froh, euch alle zu haben!

Nach einem mehr oder weniger erfolgreichen Samstag Abend, sind am Sonntag dann meine Kollegen zu mir gekommen und wir haben zusammen gegrillt. Das war auch echt sehr schön, und ich habe eine mega coole Designual-Tasche bekommen!

Aber aller guten Dinge sind ja schließlich drei, demnach habe ich am Montag im Internat mit den Kiddis einen Kuchen gebacken und ein Ständchen bekommen. Das war wirklich auch sehr schön und nochmal eine ganz andere Atmosphäre!

Somit habe ich hier in Frankreich einen sehr schönen Geburtstag verbracht, mit verschiedenen Facetten. Natürlich ist man am Anfang erst traurig, denn an seinem Geburtstag ist man es gewöhnt zu Hause zu sein. Aber spätestens als mich dann meine Familie angerufen hat, und ich alles erzählt habe, ist mir aufgefallen, dass ich wirklich ein wunderbares Wochenende verbracht habe und es hoffentlich immer in Erinnerung behalten werde!

Bisous

ONLYLYON

10Juni2014

Als fest stand, dass wir hier auf Pfingsten frei haben und nicht arbeiten müssen, was ziemlich selten vorkommt, da ich normalerweise an allen Feiertagen arbeiten muss, haben Billy, Nils, Miri und ich uns gefragt, was wir machen könnten. Aus vier Leuten wurden entschließlich zwei, also sind Nils und ich zusammen nach Lyon gefahren. Es war ein wirklich super schöner Urlaub und Lyon ist einfach fantastisch! Überall in der Stadt sind Fahrradstationen, an denen man sich gegen wenig Geld Fahrräder ausleihen kann, dies haben wir die ganzen 3 Tage durch gemacht und es war eine ganz neue Art und Weise, die Stadt so zu erkunden. Vor allem wenn man bis zu allen Aussichtspunkten hochradelt! Am Samstag haben wir also nach der Ankunft die Stadt erkundet und so quasi die Grundsehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt und den Abend mit einem Picknick am Kanal ausklingen lassen. Am Sonntag waren wir zuerst in dem Musée des Beaux Arts, während wir danach Richtung Confluence-Viertel fuhren, was mit dem Fahrrad schon so gegen die 40min brauchte. Dort angekommen picknickten wir im Warten auf ein Boot, mit dem wir schließlich eine Bootstour wieder zurück in die Innenstadt machten, wo wir noch ein zweites Museum anschauten. Abends ließen wir uns es dann gut gehen, in dem wir Indisch gegessen haben und zum Croix-Rouge-Viertel hochgeradelt sind, von welchem man wunderschöne Blicke auf die Stadt hat! Den Montag verbrachten wir dann chillig in einem riesigen Park, bevor das Wochenende auch schon seinem Ende zuging und es hieß: Auf in den Zug zurück nach Nancy!

erste Fahrradtour Kanal bei der Basilik angekommen Basilika

Abkühlung

Only-Lyon Bootstour Indisch Essen

Park Picknick

Was ich vor allem an Lyon so schön fande, waren die bemalten Wände, die man überall finden konnte, die ihr vielleicht auch auf den Fotos gesehen habt. Danke Nils für dieses tolle Wochenende!

Haltet die Ohren steif. Fühlt euch gedrückt,

Sandri

Zukunft? Zukunft!

06Juni2014

Ich weiß, ich schreibe nicht sehr viel über meine Arbeit, weil ich nie weiß, wo ich das Recht habe, wie und was zu schreiben. Aber allgemein gesehen, hat mir das Jahr, besonders von der Seite des Arbeitens her, verdammt viel gebracht. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, dass ich so viel innerhalb eines Jahres lernen kann. Alleine dass ich jetzt immer eine Uhr trage, dass ich gelernt habe "nein" zu sagen und viele solcher weiteren Kleinigkeiten haben mich sehr viel weitergebracht. Ich wüsste wirklich nicht, was ich bei einer Absage für das soziale Jahr damals gemacht hätte. Wahrscheinlich würde ich mich jetzt irgendwo in einer Ausbildung wiederfinden. Keine Ahnung. Auf jeden Fall habe ich mich selbst kennen lernen können und vor allem habe ich eine viel genauere Vorstellung davon, was ich später einmal machen möchte. Es ist mir klar geworden, dass ich auf jeden Fall mit Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten möchte. Die Arbeit hier im IME macht mir so verdammt viel Spaß, und auch wenn ich weiß, dass so ein Beruf ziemlich anstrengend werden kann, habe ich das Gefühl am richtigen Platz zu stehen. Deshalb habe ich mich vor einigen Monaten für den Bachelor-Studiengang "Heilpädagogik" an der Katho in Münster beworben. Und heute ist die Zusage gekommen: Yeeeeees! Also wenn das keine Neuigkeit ist, dann weiß ich auch nicht!

Wochenende mit Hanna

02Juni2014

Dieses Wochenende kam eine Freundin von mir, namens Hanna, zu Besuch. Um die gemeinsame Zeit zu nutzen, habe ich ihr am Freitag Nancy und Umgebung gezeigt. Mit ein bisschen Kreativität und vor allem krasser Spontanität, sind wir am Samstag für 6 Stunden nach Paris gefahren, da Hanna zuvor noch nie in Frankreich, geschweige Paris, gewesen war. Dort habe ich versucht, ihr das Maximum an Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Geflasht von dieser wunderschönen Stadt, sind wir dann nachmittags wieder zurück und haben den Tag ausklingen lassen. Sonntag musste Hanna leider schon wieder abfahren. Auch wenn es kurz war, war es ein hervorragendes Wochenende! Vielen Dank dafür!  Es war vor allem etwas ganz besonderes, da wir uns jetzt das letzte Mal für mehr als ein Jahr gesehen haben, da sie in ca. einem Monat in die USA fliegt, um dort für ein Jahr ein Au-Pair-Jahr zu machen. Ganz ganz viel Glück dabei, Hanni! Ich hoffe, dass du dort genauso dein Glück wie ich hier findest und du genauso von vielen Erlebnissen erzählen kannst!

Place Stan' in Nancy Hanna und ich hihi.. Hanna ist begeistert!

Sacre Coeur La Tour Eiffel Louvre Hôtel de Ville Danke für's Eis!

Ich hoffe, ihr habt einen Blick auf die Fotos geworfen. Ich melde mich in einer Woche wieder!

Sandra

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